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In Szene gesetzt

Montag, 22. Januar 2018. Heute ist ein wichtiger Tag. Für den Begleitkatalog der Wanderausstellung Zwischen zwei Welten – Menschen mit und ohne Behinderungen erzählen wollen wir ansprechende Fotos schießen. Wir, das sind Christina, Marion, Kathi und Maja vom Team Ausstellungskatalog. Unser Studienjahrgang Museum und Ausstellung von der Universität Oldenburg hat sich für den Katalog richtig […]

Montag, 22. Januar 2018. Heute ist ein wichtiger Tag. Für den Begleitkatalog der Wanderausstellung Zwischen zwei Welten – Menschen mit und ohne Behinderungen erzählen wollen wir ansprechende Fotos schießen. Wir, das sind Christina, Marion, Kathi und Maja vom Team Ausstellungskatalog.

Unser Studienjahrgang Museum und Ausstellung von der Universität Oldenburg hat sich für den Katalog richtig ins Zeug gelegt. Das Ergebnis sind zehn Beiträge zu spannenden Themen wie sensible Sprache, Liebe und Sexualität oder Diskriminierung. Zu jedem Text gehört ein Objekt, das heute vor die Linse kommen soll.

Früh am Morgen treffen wir in der GPS-Verwaltung in Wilhelmshaven ein. Wenig später ist auch Stefan Huck, Leiter des Deutschen Marinemuseums in Wilhelmshaven und Betreuer unseres Ausstellungsprojekts, mit der Fotoausrüstung da. Nach einer kurzen Einweisung über fotografische Kniffe und Tricks kann es losgehen.

Im Foyer der GPS-Verwaltung haben wir uns ein kleines Fotostudio eingerichtet. Die Arbeit mit Kamera und Ausrüstung ist nicht ganz einfach, macht uns allen aber großen Spaß. Schattenwurf, Farbechtheit, Hintergrundwahl, die richtige Schärfe. Bei der Fotografie kommt es längst nicht nur auf die optimale Belichtung an.

Wir scheuen keine Mühen und schrecken auch nicht vor großen Höhen zurück. Um das im Berufsbildungsbereich der GPS gefertigte Wattmobil als Motiv ganz erfassen zu können, erklimmt Kathi eine steile Leiter. Gut, dass Marion zur Stelle ist, um die Holzleiter zu sichern. Auch die kleinformatigeren Objekte haben so ihre Tücken und wollen richtig in Szene gesetzt werden. Das alte Rechenschulbuch aus den 1940er Jahren ist dabei besonders empfindlich und muss behutsam auf dem Fototisch arrangiert werden.

Bis zum späten Nachmittag sind wir engagiert bei der Arbeit. Am Ende des Tages sind viele tolle Fotos entstanden, die bald in unserem Ausstellungskatalog bewundert werden können. Wir freuen uns drauf! Ihr auch?

Gruß

Maja

Voll in Fahrt

Montag, 15. Januar 2018. In diesem Moment ist das Jahr noch jung und dynamisch, genau wie wir. Früh morgens machen sich Felix, Laura, Kathi und ich vom Team Objekte auf nach Wilhelmshaven. Unsere Mission? Die Exponate für die Ausstellung Zwischen zwei Welten – Menschen mit und ohne Behinderungen erzählen einsammeln und das Lager in der GPS-Verwaltung in […]

Montag, 15. Januar 2018. In diesem Moment ist das Jahr noch jung und dynamisch, genau wie wir. Früh morgens machen sich Felix, Laura, Kathi und ich vom Team Objekte auf nach Wilhelmshaven. Unsere Mission? Die Exponate für die Ausstellung Zwischen zwei Welten – Menschen mit und ohne Behinderungen erzählen einsammeln und das Lager in der GPS-Verwaltung in Wilhelmshaven einrichten. Als wir ankommen, ist die Stimmung gut. Wir sind motiviert.

Nach einem kurzen Meeting bekommen wir die Schlüssel des GPS-Bullis überreicht. „Es ist nicht das neueste Modell“, werden wir vorgewarnt. Ich werde als Fahrerin auserkoren, dann geht es auch schon los.

Auf dem Parkplatz suchen wir nach unserem Gefährt. Ein Blick nach rechts reicht und wir sind uns einig. Das muss er sein. Der Anblick ist alles andere als schön. Zerbeultes Metall, Rost, zerrissene und abgenutzte Polster. „Nicht das neueste Modell“ war tatsächlich noch ein Kompliment. Das Schloss klemmt natürlich auch. Der Schlüssel will nicht passen. Das fängt ja gut an. Die Tür bleibt verschlossen. Endlich kommt uns in den Sinn, dass dieses Ding womöglich doch nicht unser Bulli sein könnte. Ein Blick auf die Motorhaube verschafft uns Gewissheit. Heute fahren wir nicht in dieser Sternenklasse – zum Glück.

Der nächste Bulli, der uns in Auge fällt, wirkt deutlich vertrauenserweckender. Das blaue Logo der GPS strahlt uns entgegen. Wie konnten wir uns überhaupt so irren? Der Schlüssel passt. Wir schnallen uns an und los geht die Fahrt.

Erster Halt ist die Filmerei in Wilhelmshaven. Unser Cutter Heiko wartet auf die Festplatte mit den Interview-Videos, damit er die Filmbeiträge für die Ausstellung schneiden kann. Wir haben heute einen straffen Zeitplan, deshalb geht es zügig weiter. Ich fahre Richtung Roffhausen. Unser Ziel ist das Technologie Centrum West. Dort befindet sich das Olympia-Firmenmuseum. Wer kennt sie nicht, die charismatischen Schreibmaschinen des einstigen Traditionsunternehmens? Olympia war das erste Unternehmen aus der freien Wirtschaft, das Aufträge an die GPS vergeben hat. Eine Schreibmaschine darf in unserer Ausstellung deshalb nicht fehlen, wie wir finden. Das Exponat wird eingeladen und weiter geht´s. Wir fahren nach Jever und besuchen das dortige Heilpädagogische Zentrum der GPS, danach die GPS-Werkstatt und außerdem eine Wohngemeinschaft. Viel Zeit zum Plaudern bleibt uns nicht. Dafür füllt sich die Ladefläche unseres Bullis mehr und mehr.

Es ist inzwischen Mittag, aber zum Ausruhen bleibt keine Zeit. Den nächsten Termin haben wir im Berufsbildungsbereich der GPS in Wilhelmshaven. Die Einrichtung befindet sich auf dem Gelände der dortigen GPS-Werkstatt. Es ist gerade Pause und in der Kantine herrscht ein munteres Treiben. Im Anschluss besuchen wir Jan-Patrick in der Gärtnerei. Er überreicht uns stolz ein T-Shirt seiner Kampagne Hand in Hand gegen Gewalt und Intoleranz.

Wir liegen gut in der Zeit. Ich steuere den Gulfhof in Wilhelmshaven an. Mit Belustigung stellen wir fest, dass nicht nur die GPS in diesem Jahr die 50 knackt, sondern auch Kay, der Leiter der Wohnstätte. Herzlichen Glückwunsch! Die Schule an der Deichbrücke ist unsere letzte Station. Danach geht es zurück zur GPS-Verwaltung in Wilhelmshaven.

Alles hat ziemlich reibungslos geklappt. Fürs Erste sind wir stolz und zufrieden und gönnen uns eine verspätete Mittagspause.

Das Depot einzurichten ist für uns die leichteste Aufgabe an diesem Tag. Wir sind ja auch Profis. Die Exponate werden sorgfältig ausgemessen, in den Regalen verstaut und beschriftet. Jetzt hat alles seine Ordnung. Hervorragend!

Am Abend sind wir zwar immer noch jung, aber nicht mehr so dynamisch. Für heute lassen wir Wilhelmshaven hinter uns. Wir sind einer Meinung – das war ein guter Tag!

Bis zum nächsten Mal

Maja

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