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Stationen der Wanderausstellung

Liebe Leser*innen, Interessierte und zukünftige Ausstellungsgäste, die Flyer sind frisch aus der Druckerei gekommen und können hier begutachtet werden. Außerdem werden sie fleißig versendet und überall in der Region verteilt. Im Flyer stehen alle Termine und Orte der Wanderausstellung und alles, was man wissen muss, wenn man sich für Zwischen zwei Welten interessiert.

Hier nochmal alle Termine und Orte auf einen Blick:

14. April – 1. Mai 2018
Schlossmuseum Jever
Schloßplatz 1 · 26441 Jever
Dienstag – Sonntag
10.00 – 18.00 Uhr
Eröffnung: Freitag · 13. April ·14.00 Uhr

Freitag, 27. April 2018, 19.00 Uhr
Salon im Schloss: »Immer noch zwei Welten?«
Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen tauschen
sich über Themen wie Berührungsängste, Mobilität und
Teilhabe aus. Was hat sich in 50 Jahren geändert ?

4. – 25. Mai 2018
Waisenstift Varel
Waisenhausstraße 19 · 26316 Varel
Montag – Freitag
10.00 – 16.00 Uhr
Eröffnung: Montag, 14. Mai · 17.00 Uhr

4. – 13. Juni 2018
Störtebeker Park · Wilhelmshaven
Freiligrathstrasse 426 · 26386 Wilhelmshaven
Montag – Donnerstag
09.00 – 15.00 Uhr,
Freitag 09.00 – 13.00 Uhr

18. Juni – 30. Juli 2018
Sparkasse Wilhelmshaven
Theaterplatz 1 · 26382 Wilhelmshaven
Montag, Dienstag, Donnerstag 09.00–18.00 Uhr
Mittwoch 09.00 – 16.00 Uhr,
Freitag 09.00 – 13.00 Uhr
Eröffnung: Freitag, 29. Juni · 14.00 Uhr

1. – 24. August 2018
Landkreis Ammerland, Kreishaus
Ammerlandallee 12 · 26655 Westerstede
Montag – Donnerstag 08.00 – 16.00 Uhr
Freitag 08.00 – 12.00 Uhr
Eröffnung: Mittwoch · 8. August · 15.00 Uhr

29. August – 28. September 2018
Jaspershof Westerstede
Zum Stiftungspark 27 · 26655 Westerstede
Eröffnung: Mittwoch · 29. August, 14.30 Uhr

Angegeben sind die regulären Öffnungszeiten. Gruppen können zusätzliche Zeiten vereinbaren.
Alle Ausstellungsorte sind barrierearm.

Sie planen einen Ausstellungsbesuch und
benötigen besondere Unterstützung?
Sie möchten an Eröffnungen oder Veranstaltungen
teilnehmen und wünschen sich eine Übersetzung in
Gebärdensprache?
Wir helfen Ihnen gerne weiter.

Kontakt
GPS Öffentlichkeitsarbeit
Dr. Christian Andrae
Banter Weg 12
26389 Wilhelmshaven
Tel. 04421 206-234
gpsinfo@gps-wilhelmshaven.de

„Behindert“ oder wie?

Immer wieder die Frage: Wie schreiben wir über die Menschen, mit denen wir arbeiten? Wie nennen wir sie? Wie möchten sie genannt werden? Auch bei der Ausstellung „Zwischen zwei Welten“ tauchte diese Frage auf.

Der Sprachgebrauch hat sich im Laufe der Jahre verändert. In Zeitungsartikeln aus den 70er Jahren schreibt man ungebremst „die Behinderten“, manchmal auch „unsere Sorgenkinder“.

Das Wort „Sorgenkind“ ist durch die „Aktion Sorgenkind“ populär geworden. Die hat vor einigen Jahren eine radikale Kehrtwende gemacht und heißt nun „Aktion Mensch“.

Die „Werkstatt für behinderte Menschen“ (WfbM) hieß ursprünglich „Beschützende Werkstatt“, später  „Werkstatt für Behinderte“ (WfB).

Als politisch korrekt gilt heute die Bezeichnung „Menschen mit Behinderung“ oder „Menschen mit Beeinträchtigungen“.  Gegenüber „Behinderte Menschen“ ist dabei nicht mehr erkennbar: „Behindert“ kann auch als „durch andere oder durch das Umfeld behindert“ verstanden werden.

Das entspricht dem modernen Begriff von Behinderung. Der geht immer davon aus, das Behinderung nur zum Teil eine Disposition einer Person ist. Der andere, oft größere Teil hängt mit Behinderungen durch das Umfeld zusammen.

Besonders umstritten ist heute der Ausdruck „geistige Behinderung“. Er wird von vielen Menschen als diskriminierend empfunden. Die Bundesvereinigung Lebenshilfe hat ihn aus seinem Namen gestrichen. Eine Alternative kann sein: „Menschen mit Lernschwierigkeiten“.

Frischen Wind in die Diskussion um passende Bezeichnungen hat jetzt die 15-jährige Hannah Kiesbye  gebracht: „Ich finde Schwerbehindertenausweis ist nicht der richtige Name für meinen Ausweis. Ich möchte lieber das der Schwer- in-Ordnung-Ausweis genannt wird.“ Damit hat sie bereits einige Behörden überzeugt.

Bei meiner eigenen Schreibarbeit achte ich darauf, die Kennzeichnung von Menschen als „behindert“ oder „beeinträchtigt“ möglichst selten zu verwenden. Je nach Zusammenhang spreche ich von Kindern, Jugendlichen, Schüler*innen (z.B. mit Förderbedarf), Teilnehmer*innen (an Maßnahmen), Bewohner*innen, Beschäftigten (von Werkstätten) u.ä.

Mir liegt daran, möglichst viel mit eigenen Worten zu erzählen – und nicht mit Etiketten. Wenn es um Merkmale von Menschen geht, versuche ich, Begabungen und Potentiale in den Vordergrund zu stellen und nicht Defizite. Im Zweifelsfall: Die Menschen selber fragen.

von Christian Andrae

Zu Besuch beim Gründer der GPS

An einem warmen Augusttag machen wir uns auf den Weg nach Ratzeburg, einer Kleinstadt in Schleswig-Holstein. Denn heute führen wir für Zwischen Zwei Welten. Menschen mit und ohne Behinderungen erzählen ein Interview mit dem Gründer der GPS, Gerhard Haack, und seiner Lebensgefährtin, Heidrun Voß. Das Interviewteam für die Ausstellung besteht aus Joana, der Medienpädagogin der […]

An einem warmen Augusttag machen wir uns auf den Weg nach Ratzeburg, einer Kleinstadt in Schleswig-Holstein. Denn heute führen wir für Zwischen Zwei Welten. Menschen mit und ohne Behinderungen erzählen ein Interview mit dem Gründer der GPS, Gerhard Haack, und seiner Lebensgefährtin, Heidrun Voß. Das Interviewteam für die Ausstellung besteht aus Joana, der Medienpädagogin der GPS, Christina, Kathi und mir. In vielen Ausstellungen kommen vor allem die Ausstellungsmacher*innen zu Wort. Unser Anspruch ist es, Menschen mit und ohne Behinderungen für sich selbst sprechen zu lassen. Wir wollen mit ihnen reden, anstatt über sie. Aus diesem Grund produzieren wir viele interessante Interviews. Diese werdet ihr euch dann in der Ausstellung auf Medienstationen anschauen können.

Gerhard Haack, Heidrun Voß und Palle, ihr aufgeweckter Hund, begrüßen uns erst einmal herzlich mit ausgiebig Kaffee, Tee und leckeren Keksen. Danach bauen wir das Set für das Interview auf. Gar nicht so einfach, den optimalen Kameraausschnitt und einen passenden Hintergrund zu finden sowie das gesamte Equipment aufzubauen. Aber dann kann es losgehen, ich spreche zuerst mit Herrn Haack und bin etwas nervös.

Er hat viel aus der Gründungszeit der GPS zu erzählen, alle hören gespannt zu. Vieles wird mir erst durch das Gespräch bewusst. Vor allem wie schlecht die Versorgung für Menschen mit Behinderungen in Deutschland, noch in den sechziger Jahren war oder dass die Auswirkungen der nationalsozialistischen Ideologie noch lange spürbar waren. Während des Interviews liest Gerhard Haack aus einem Rechenbuch aus den dreißiger Jahren vor. Die Rechenaufgabe besteht darin auszurechnen, inwieweit Menschen mit Beeinträchtigungen dem Staat zur Last fallen würden. Die Menschen werden in dem Buch als „Schwachsinnige“ bezeichnet. Diese diskriminierende und diffamierende Rechenaufgabe verdeutlicht nicht nur den Rassenwahn der Nationalsozialist*innen, sondern auch, dass die Indoktrination damals bereits im Kindesalter beginnt.

Die Worte wirkten nachhaltig auf mich und ich beginne mich später in die Thematik einzulesen. Gemäß der nationalsozialistischen Ideologie stellen Menschen mit Beeinträchtigungen eine vermeintliche „Bedrohung für die Reinheit der arischen Rasse“ dar. Bereits 1933 tritt ein Gesetz zur zwangsweisen Sterilisation von „erbkranken“ Personen in Kraft. Der Wahn gipfelt 1942 bei der sogenannten Wannseekonferenz, als Adolf Hitler die systematische Ermordung von Menschen mit Behinderungen veranlasst. Ein schreckliches Kapitel der deutschen Geschichte, das nie vergessen werden darf und an das immer wieder erinnert werden muss, damit solche Gräueltaten nie wieder geschehen.

Bevor wir den Heimweg antreten, unterhalten wir uns alle noch bei einem Spaziergang um den idyllischen Ratzeburger-See.

Wir danken Gerhard Haack und Heidrun Voß aus ganzem Herzen für ihre Gastfreundschaft und die Gespräche.

Falls ihr euch tiefer mit diesem Thema auseinandersetzen möchtet, kommt in die Ausstellung und informiert euch! Im Bereich Geschichte gibt es das Interview zu sehen und auch das originale Schulbuch aus dem Nordwestdeutschen Schulmuseum in Zetel, in dem die genannte Rechenaufgabe nachgelesen werden kann.

 

Viele Grüße und wir sehen uns in der Ausstellung,

Nina

Für einen inklusiven Arbeitsmarkt

  Ist die Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen in Werkstätten von Einrichtungen für Menschen mit Beeinträchtigungen noch zeitgemäß? Laut dem Deutschen Institut für Menschenrechte ist dem nicht so. In dem Positionspapier „Inklusiver Arbeitsmarkt statt Sonderstrukturen“ von 2016 wenden sich die Autor*innen konkret an die Bundesregierung. Was sie einfordern? Den allgemeinen Arbeitsmarkt für Menschen mit Behinderungen […]

 

Ist die Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen in Werkstätten von Einrichtungen für Menschen mit Beeinträchtigungen noch zeitgemäß? Laut dem Deutschen Institut für Menschenrechte ist dem nicht so. In dem Positionspapier „Inklusiver Arbeitsmarkt statt Sonderstrukturen“ von 2016 wenden sich die Autor*innen konkret an die Bundesregierung. Was sie einfordern? Den allgemeinen Arbeitsmarkt für Menschen mit Behinderungen zugänglicher  zu machen und über die Zukunft von Behindertenwerkstätten offen zu sprechen.

Bundesweit sind rund 300.000 Menschen mit Behinderungen in über 700 Werkstätten beschäftigt. Der allgemeine Arbeitsmarkt in Deutschland bleibt ihnen in den meisten Fällen verschlossen. In den Werkstätten werden die Beschäftigten mit umfangreichen Unterstützungsangeboten umsorgt, die in der freien Wirtschaft so nicht vorhanden sind.

Das Problem am deutschen Werkstattsystem, wie es heute aussieht, ist der stark isolierende Charakter. Menschen mit Behinderung leben und arbeiten in einer Sonderwelt, getrennt von Menschen ohne Behinderungen. Die Vereinten Nationen kritisieren, dass die Sonderstruktur die gesellschaftliche Isolierung von Menschen mit Behinderungen begünstigt und den Übergang zum allgemeinen Arbeitsmarkt verhindert. Das Werkstattkonzept stellt sich einem inklusiven Arbeitsmarkt entgegen, weil nur selten ein Weg wieder aus der Werkstatt herausführt.

Auf der anderen Seite gibt es Menschen mit Beeinträchtigungen, die auf die intensive Betreuung in den Werkstätten angewiesen sind und sich nur in dieser Arbeitsumgebung wohlfühlen. Erst die individuelle Unterstützung von Menschen mit sonderpädagogischer Zusatzausbildung am Arbeitsplatz macht es möglich, dass Menschen mit schweren Behinderungen einer geregelten Arbeit nachgehen können.

Aus menschenrechtlicher Sicht bedenklich ist jedoch die geringe Bezahlung. Der gesetzliche Mindestlohn gilt für Menschen mit Behinderungen nicht, weil die Beschäftigung kein richtiges Arbeitsverhältnis darstellt, bei dem die Arbeitsleistung im Vordergrund steht.

Die genannten Punkte stehen im Widerspruch zur UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK), die besagt, dass auch Menschen mit Behinderungen ein Recht auf Arbeit haben. Auch Menschen mit Beeinträchtigungen sollen die Möglichkeit haben, ihren Lebensunterhalt durch Arbeit zu bestreiten, für die sie sich in einem offenen, inklusiven und für Menschen mit Behinderungen zugänglichen Arbeitsmarkt und Arbeitsumfeld frei entschieden haben.

Seit der Verabschiedung der UN-BRK im Jahr 2009 ist die Bundesregierung dazu angehalten, den Arbeitsmarkt inklusiver zu gestalten. Das im vergangenen Jahr eingeführte Bundesteilhabegesetz (BTHG) steht im Zusammenhang mit diesem Auftrag stark in der Kritik.

Die Vereinten Nationen sprechen sich dafür aus, die Behindertenwerkstätten ganz abzuschaffen. Dass es Alternativen gibt, veranschaulicht das Beispiel Schweden. Dort gibt es Unternehmen, die als Personaldienstleister Menschen mit Behinderungen an Unternehmen in der freien Wirtschaft vermitteln. Die Mitarbeiter*innen erhalten einen Tariflohn und arbeiten innerhalb der Gesellschaft.

Der inklusive Arbeitsmarkt ist also keine Utopie. Die schwedische Gesellschaft hat sich gegen die Werkstätten und für die Inklusion entschieden. Die große Frage ist, ob dieses Modell auch in Deutschland funktioniert. Die Gesellschaft muss es wollen und die Politik muss die Grundlagen für einen Inklusiven Arbeitsmarkt schaffen.

Das Positionspapier vom Deutschen Institut für Menschenrechte kannst Du hier nachlesen.

Die Ausstellung „Zwischen zwei Welten – Menschen mit und ohne Behinderungen erzählen“ möchte Menschen mit Behinderungen eine Stimme geben und Raum für Begegnungen schaffen. Inklusion beginnt im Kleinen. Mit unserer Ausstellung wollen wir Vorurteile abbauen und zu einer inklusiven Welt beitragen. Komm vorbei und überzeuge Dich selbst.

 von Maja Dreyer

Einladung zur Ausstellungseröffnung in Jever

  Liebe alle, gerne möchten wir Sie und Euch offiziell zu unserer Ausstellungseröffnung einladen. Die Einladungen sind im Druck und werden in Kürze virtuell und auf dem Postweg verschickt. Am 13. April um 14.00 Uhr im Schlossmuseum in Jever geht’s los. Alle sind willkommen! Wir sind unglaublich gespannt auf die Eröffnung und können es kaum […]

 

Liebe alle, gerne möchten wir Sie und Euch offiziell zu unserer Ausstellungseröffnung einladen. Die Einladungen sind im Druck und werden in Kürze virtuell und auf dem Postweg verschickt. Am 13. April um 14.00 Uhr im Schlossmuseum in Jever geht’s los. Alle sind willkommen!

Wir sind unglaublich gespannt auf die Eröffnung und können es kaum abwarten. Gleichzeitig ist noch eine Menge zu tun, aber ich bin zuversichtlich, dass am Ende alles steht und wir glücklich auf Zwischen zwei Welten anstoßen können 🙂

Wir sehen uns bei der Eröffnung, Christina

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Sei bei der Ausstellungseröffnung dabei und lerne die Ausstellungsmacher*innen kennen! Freu dich auf Musik, Kaffee, Kuchen, Führungen und die spannende Museumsrallye. Der Eintritt ist frei. Das Schloss ist auch über eine Rampe zu erreichen.

Du möchtest an der Eröffnung teilnehmen und benötigst besondere Unterstützung? Du wünscht dir eine Übersetzung in Gebärdensprache? Gerne helfen wir weiter.

Kontakt:
Dr. Christian Andrae
Banter Weg 12
26389 Wilhelmshaven
Tel. 04421 206-234
gpsinfo@gps-wilhelmshaven.de

Zwischen zwei Welten auf Facebook

 

 

Hallo Welt! Nachwuchs-Ausstellungsmacher*innen wollen Welt(en) erobern

Zwischen zwei Welten – das ist der Titel unserer Ausstellung. Wer wir sind? Zehn Master-Studierende der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. In unserem Studiengang Museum und Ausstellung lernen wir, Gegenstände und andere Bedeutungsträger zu bewahren und in Szene zu setzen. Die Ausstellung ist unser Praxisprojekt, hier wenden wir an, was wir gelernt haben. In diesem […]

Zwischen zwei Welten – das ist der Titel unserer Ausstellung. Wer wir sind? Zehn Master-Studierende der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. In unserem Studiengang Museum und Ausstellung lernen wir, Gegenstände und andere Bedeutungsträger zu bewahren und in Szene zu setzen.

Die Ausstellung ist unser Praxisprojekt, hier wenden wir an, was wir gelernt haben. In diesem Blog möchten wir euch auf dem Laufenden halten und erzählen, was uns beschäftigt, wie wir arbeiten und unsere Erlebnisse rund um die Ausstellung mit euch teilen.

Unser Projekt entsteht in Kooperation mit der GPS Wilhelmshaven sowie dem Deutschen Marinemuseum und dem Schlossmuseum Jever. Letzteres ist auch der Eröffnungsort der Wanderausstellung. Seit ungefähr einem Jahr bereiten wir die Ausstellung vor und in vier Wochen ist es soweit – die Eröffnung ist am 13.  April 2018.

Inhalt von Zwischen zwei Welten – Menschen mit und ohne Behinderungen erzählen ist der Alltag von Menschen mit Beeinträchtigungen. Die Ausstellung ist in fünf Themen gegliedert: Geschichte, Bildung, Arbeit, Wohnen und Freizeit. Mithilfe von Objekten, (bewegten) Bildern und Interviews möchten wir Menschen mit Beeinträchtigungen eine Stimme geben. Es geht um Inklusion, Diskriminierung, Barrieren und Teilhabe. Dabei versuchen wir, auf die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen Rücksicht zu nehmen und die Ausstellung möglichst barrierearm zu gestalten.

Das ist eine echte Herausforderung! Ein Mensch mit einer Sehstörung benötigt andere Hilfsmittel als eine Person mit einer Gehbehinderung. Zum Beispiel helfen erhöhte Bürgersteige blinden Menschen im Straßenverkehr, stellen aber ein Hindernis für Menschen dar, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind.

Wir geben unser Bestes. Dazu gehört auch, dass wir versuchen einfache Sprache zu verwenden und zusätzlich alle Ausstellungstexte sowie den begleitenden Katalog in Leichte Sprache übersetzen, damit möglichst viele Menschen möglichst viel verstehen können.

Den Titel der Ausstellung haben wir gewählt, weil Menschen mit Beeinträchtigungen zu häufig daran gehindert werden, an der Welt von Menschen ohne Beeinträchtigungen teilzuhaben. Wir wollen darauf aufmerksam machen und wünschen uns eine Welt für alle, in der niemand aufgrund des Geschlechts, der Religion, der Herkunft oder einer Behinderung ausgeschlossen wird. Unsere Ausstellung soll zur Begegnungsstätte werden und dazu beitragen, Berührungsängste abzubauen.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen und hoffe, dass wir uns bei der Eröffnung in Jever sehen!

Christina

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Stationen der Wanderausstellung

Christina Freund

Über die Ausstellung

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