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Vorwort

Am Anfang stand eine Idee – und ein Jubiläum. Der 50. Geburtstag der Gemeinützigen Gesellschaft  für Paritätische Sozialarbeit mbh, kurz GPS, sollte gebührend gefeiert werden. Um die Geschichte des Unternehmens angemessen zu würdigen, wünschten sich die Initiator*innen der GPS eine Ausstellung. 

 

Für dieses ehrgeizige Unterfangen suchten sie professionelle Unterstützung in der Region und fanden sie in Dr. Stephan Huck, dem Leiter des Deutschen Marinemuseums in Wilhelmshaven und Prof. Dr. Antje Sander, der Leiterin des Schlossmuseums Jever. 

Diese beiden wiederum luden 10 Student*innen des Masterstudiengangs Museum und Ausstellung der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg ein, um im Rahmen ihres Studiums ein Konzept für eine solche Ausstellung zu erarbeiten. 

Das sind wir: 10 Student*innen und Nachwuchs-Ausstellungsmacher*innen. Zuvor hatten nur wenige von uns Kontakt zu Menschen mit Behinderungen oder Bezug zur GPS.  Während der intensiven Konzeptionsphase besuchten wir verschiedene Einrichtungen und lernten Klient*innen und Mitarbeiter*innen kennen. Die Erfahrungen, die wir dort sammeln durften, machten das Projekt zu einer Herzensangelegenheit. 

Mit viel Engagement haben Dr. Christian Andrae, Leiter der Öffentlichkeitsarbeit der GPS, Dr. Stephan Huck und Prof. Dr. Antje Sander gemeinsam mit uns dieses Projekt realisiert. 

An dieser Stelle möchten wir uns auch bei den Leihgeber*innen, den Gesprächspartner*innen für die Interviews, den Mitarbeiter*innen der Werkstätten für die Produktion des Ausstellungsmobiliars und dem Büro für Leichte Sprache für die Übersetzung und Prüfung aller Texte bedanken. 

Zwischen zwei Welten soll Aufmerksamkeit erzeugen und aufklären. Zu oft werden Menschen mit Behinderungen nur als eine Randgruppe wahrgenommen. Das muss sich ändern. In der Wanderausstellung erhalten Menschen mit Beeinträchtigungen das Wort. Es ist eine Ausstellung mit ihnen, nicht nur über sie. 

Ziel ist es, Berührungsängste abzubauen, unterschiedliche Sichtweisen aufzuzeigen und eine selbstbestimmte Repräsentation zu ermöglichen. Wir wünschen uns, dass die Ausstellung zur offenen Begegnungsstätte von Menschen mit und ohne Behinderungen wird.

Damit möglichst viele Menschen die Ausstellung erleben können, waren wir bemüht, sie so barrierearm wie möglich zu gestalten. Das gilt auch für diesen Katalog. Aus diesem Grund sind viele Texte in Leichte Sprache übersetzt. Dies hilft Menschen, denen es schwer fällt zu lesen oder schwierige Wörter zu verstehen. Wir legen Wert auf nicht-diskriminierende Sprache und schließen mit der *-Schreibweise alle Geschlechter gleichberechtigt ein. 

Auf den folgenden Seiten rücken wir ausgewählte Aspekte der Ausstellungsthematik in den Fokus. Aus verschiedenen Perspektiven werden Einblicke gegeben, Herausforderungen und Tabus sichtbar gemacht.

Maja Dreyer, Christina Freund,
Katharina Nowak und
Marion Seile

Das Neueste

Die letzten Neuigkeiten

Mehr Teilhabe?

Christian Andrae

Jetzt im Jaspershof

Christian Andrae

Fragile

Christian Andrae

Über die Ausstellung

Eine spannende Geschichte